In meiner Werkstatt herrscht gerade dicke Luft – und das liegt nicht am Schleifstaub, sondern an einer echten „Blasen-Katastrophe“! Nachdem mir mein letztes Projekt zerbrochen ist, wollte ich eigentlich zügig Ersatz schaffen. Aber wie so oft zeigt sich: Gips ist nicht gleich Gips.
Heute mache ich für euch den direkten Vergleich zwischen zwei Produkten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Der Champion: TFC Troll Factory Alabastergips- TOP!
Wer auf Nummer sicher gehen will, landet früher oder später beim Alabastergips von TFC.
Das Ergebnis: Komplett glatt. Die Oberfläche ist nach dem Ausformen fast wie Porzellan – keine einzige Luftblase stört das Bild.
Die Verarbeitung: Er ist extrem fein gemahlen. Das Pulver verbindet sich beim Einstreuen sofort mit dem Wasser, ohne Klumpen zu bilden.
Fazit: Ja, er ist teurer als Baumarkt-Ware, aber man spart sich Stunden an Schleifarbeit und Frust. Für feine Details und glatte Produkte ist er unschlagbar.



Die Katastrophe: Stewaform Gießmasse – FLOP!
Eigentlich als preiswerte Alternative beworben, hat mich Stewaform dieses Mal fast in den Wahnsinn getrieben.
Das Blasen-Problem: Wie ihr auf meinem Foto seht, zieht die Masse bis zum Schluss Bläschen. Selbst vorsichtiges Rühren und Klopfen hilft kaum – es wirkt fast, als würde die Masse im Inneren weiter „arbeiten“, während sie fest wird.
Ewige Trocknungszeit: Während Alabastergips oft schon nach kurzer Zeit „grifffest“ ist, fühlt sich Stewaform ewig feucht und klamm an. Das verzögert das Bemalen mit Acrylfarben um Tage!
Gewicht vs. Qualität: Stewaform ist darauf ausgelegt, durch einen hohen Wasseranteil sehr leicht zu werden. Das mag für Wandbilder okay sein, aber für solide Skulpturen ist die Struktur einfach zu instabil und porös.


| Merkmal | TFC Alabastergips 🏆 | Stewaform Gießmasse ❌ |
|---|---|---|
| Oberflächenstruktur | Spiegelglatt, porzellanartig | Grob, neigt extrem zu Luftblasen |
| Detailtreue | Sehr hoch, feinste Strukturen | Eher für grobe Formen geeignet |
| Blasenbildung | Minimal (sehr fein gemahlen) | Hoch (zieht ewig Blasen) |
| Trocknungszeit | Schnell grifffest & stabil | Ewig feucht & klamm |
| Stabilität | Sehr hart und bruchfest | Leichtgewicht, eher porös |
| Preis-Leistung | Günstiger im Großgebinde | Teurer in Kleinstmengen |
Mein Fazit zur Tabelle:
Überraschenderweise ist der Profi-Gips von TFC (besonders in größeren Gebinden) oft sogar günstiger pro Kilo als die kleinen Bastel-Packungen von Stewaform aus dem Baumarkt oder Hobby-Laden. Man zahlt also bei Stewaform mehr Geld für ein Ergebnis, das am Ende viel mehr Nacharbeit (Schleifen, Spachteln) erfordert.
Meine Tipps: Wie rettet man das Ergebnis noch?
Falls ihr auch mit blasenanfälligem Gips kämpft, probiert das:
Gips ins Wasser, nicht umgekehrt: Immer das Pulver langsam ins Wasser sieben und kurz sumpfen lassen.
Klopfen & Rütteln: Die Form nach dem Gießen vorsichtig auf den Tisch klopfen, damit Luft nach oben steigt.
Spülmittel-Trick: Ein winziger Tropfen Spülmittel im Wasser bricht die Oberflächenspannung und lässt Blasen leichter aufsteigen.
Mein Fazit: Für meine Produkte kommt mir nur noch der TFC Alabaster ins Haus. Das Leben ist zu kurz für löchrigen Gips!
Profi Empfehlungen: Nr.1 ist der TFC Alabaster und von Krone der Alabaster
“Jetzt mal Butter bei die Fische:
Welches Bastelmaterial hat euch schon mal so richtig den letzten Nerv geraubt? 🤯 Schreibt mir eure ‘Material-Fails’ in die Kommentare – geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid! Welchen Gips nutzt ihr für eure Projekte?”
“Habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dass ‘günstig’ am Ende durch die ganze Mehrarbeit viel teurer war? 💸 Oder habt ihr vielleicht einen Geheimtipp für eine Gießmasse, die ich unbedingt mal testen muss? Ich bin gespannt auf eure Tipps!”

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