Es gibt Tage, da möchte ich einfach nur kreativ sein. Ein bisschen Gips anrühren, Farben mischen, Düfte testen, Fotos machen, mich in meinem kleinen Duftgips‑Universum verlieren.
Und dann… kommt WordPress.
WordPress, dieses charmante kleine Monster, das mir regelmäßig zuflüstert: „Hast du kurz drei Stunden Zeit? Ich hätte da ein Update. Es ändert nichts, aber du musst es trotzdem machen.“
Ich wollte eigentlich nur ein Bild einfügen. Ein einziges. Ein kleines. Ein harmloses.
WordPress so: „Widget kaputt. Menü verschwunden. Footer explodiert. Viel Spaß.“
Und ich so: „Ich wollte doch nur EIN BILD.“
Wenn man eigentlich nur kreativ sein will
Aber gut. Ich bin ja hartnäckig. Ich google, ich teste, ich fluche leise (oder auch nicht so leise), ich probiere CSS‑Codes aus, die aussehen wie Zaubersprüche aus Hogwarts.
Und irgendwann – meistens nach Kaffee Nr. 3 – funktioniert es plötzlich. Und dann sitze ich da, stolz wie Bolle, und denke: „Ha! Wieder was gelernt. Wieder was geschafft. Wieder ein kleines technisches Wunder vollbracht.“
Die kleinen technischen Katastrophen des Alltags
Was viele nicht sehen: Hinter meinem kleinen DIY‑Shop steckt nicht nur Gips, Duft und Kreativität. Da steckt auch:
- SEO
- Fotografie
- Texte
- Shop‑Pflege
- Social Media
- Kundenservice
- Updates
- Fehler beheben
- Plugins, die sich benehmen wie pubertierende Teenager
- und natürlich: WordPress, mein treuer Feind und Freund zugleich
Warum ich trotzdem alles alleine mache
Und das alles mache ich alleine. Nicht, weil ich muss – sondern weil ich es liebe, wenn am Ende alles meins ist. Meine Handschrift. Meine Entscheidungen. Meine kleinen Siege.
Manchmal sitze ich abends da, schaue auf meine Seite und denke: „Ja, das war anstrengend. Ja, ich wollte zwischendurch den Laptop aus dem Fenster werfen. Aber schau mal, Sabine… du hast das alles selbst gebaut.“
Was niemand sieht: Die unsichtbare Arbeit hinter Duftgips
Und genau das macht mich glücklich. Nicht die Perfektion. Sondern der Weg dahin.
Also ja – WordPress treibt mich manchmal in den Wahnsinn. Aber es bringt mich auch dazu, über mich hinauszuwachsen. Und am Ende ist es wie beim Basteln: Ein bisschen Chaos gehört dazu. Ein bisschen Fluchen auch. Aber das Ergebnis? Das ist immer ein kleines Stück Herz.
Mein persönliches Fazit
Mein DIY‑Shop ist nicht perfekt – aber er ist echt. Und genau das macht ihn zu dem, was er ist: ein Ort voller Kreativität, Chaos, kleiner Wunder und ganz viel Herz.



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