Es gibt Orte, an denen Zeit anders fließt. Mein Atelier ist so ein Ort. Zwischen Gipsstaub, Duftölen und kleinen Farbtupfern entsteht hier etwas, das weit mehr ist als Deko: kleine Kunstwerke, die Geschichten tragen, Stimmungen einfangen und Räume verwandeln. Heute nehme ich dich mit hinter die Kulissen — dorthin, wo jedes Stück seinen Anfang nimmt.
1. Der Moment, bevor alles beginnt Bevor der erste Tropfen Gips das Wasser berührt, halte ich kurz inne. Jedes Kunstwerk beginnt mit einer Idee, einem Gefühl, manchmal auch nur einem Farbton, der mich nicht mehr loslässt. Manchmal ist es ein Duft, der mich an etwas erinnert — an Sommerregen, an einen Spaziergang durch Rosenbüsche, an eine warme Umarmung.
Diese Inspiration ist der unsichtbare Faden, der sich durch den gesamten Prozess zieht.

2. Gips, Wasser und ein Hauch Atelier‑Magie Dann wird es handwerklich. Ich mische den Gips, beobachte, wie er langsam cremig wird, und spüre, wie sich die Konsistenz verändert. Dieser Moment ist jedes Mal anders — Gips hat seinen eigenen Charakter, und ich liebe es, mit ihm zu arbeiten.

Wenn die Masse perfekt ist, gieße ich sie vorsichtig in die Formen. Hier beginnt die Verwandlung: Aus einer flüssigen Idee wird ein festes Kunstwerk.
3. Düfte, die Geschichten erzählen Während der Gips anzieht, bereite ich die Duftkomposition vor. Ich wähle nur hochwertige Duftöle, die nicht einfach „gut riechen“, sondern Emotionen wecken. Safran, Rose, Vanille, Amber, Zitrus — jeder Duft hat seine eigene Persönlichkeit.

Ich mische Tropfen für Tropfen, bis der Duft genau das erzählt, was ich ausdrücken möchte. Erst dann darf er in das Kunstwerk einziehen.
4. Schleifen, veredeln, liebevolle Details Wenn der Gips vollständig ausgehärtet ist, beginnt der Teil, der am meisten Geduld braucht: das Schleifen. Ich glätte Kanten, verfeinere Konturen und arbeite jedes Detail heraus. Dieser Schritt ist meditativ — ein leises Gespräch zwischen mir und dem Material.

Danach folgt die Veredelung:
zarte Farbakzente
handgemalte Details
kleine Highlights, die nur bei genauem Hinsehen sichtbar werden
Jedes Stück bekommt seine eigene Persönlichkeit. Kein Duftgips gleicht dem anderen — und genau das liebe ich daran.
5. Der Duftmoment: Wenn alles zusammenkommt Zum Schluss wird der Duft eingearbeitet. Das ist der magische Moment, in dem das Kunstwerk „aufwacht“. Der Gips nimmt den Duft auf, speichert ihn und gibt ihn später langsam wieder ab.

Ich teste jedes Stück, bevor es mein Atelier verlässt. Nur wenn der Duft harmonisch, warm und ausgewogen ist, darf es weiterreisen.
6. Verpackt wie ein kleines Geschenk Ich verpacke jedes Kunstwerk so, wie ich selbst gerne überrascht werde: mit Liebe, mit Sorgfalt, mit einem Hauch Boutique‑Charme. Oft lege ich eine kleine Karte dazu — ein paar Worte, die den Moment abrunden.

Denn ein Duftgips‑Kunstwerk ist nicht einfach ein Produkt. Es ist ein Gefühl, das man verschenkt oder sich selbst schenkt.
7. Warum ich das alles mache Weil ich glaube, dass kleine Dinge Großes bewirken können. Ein Duft, ein Farbton, ein handgemachtes Detail — all das kann einen Raum wärmer machen, einen Tag schöner, einen Moment bedeutungsvoller.
Und genau deshalb liebe ich, was ich tue.



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